Judo
Judo ist kurz gesagt eine von den Japanern übernommene Form des Zweikampfes mit sportlichen Regeln.
Judo ist die entschärfte Form des alten Jiu-Jitsu, das heute wieder zur Selbstverteidigung herangezogen und gelehrt wird. Es war Jigaro Kano, der in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die entsprechenden Schulen in Japan zusammenfasste und den Grundstock für das heute praktizierte Judo legte. Nach Deutschland kam Judo durch die kaiserliche Marine.
Die Techniken des Judo umfassen rund 60 Würfe, die aus der Bewegung heraus ausgeführt werden. Das bedingt natürlich, dass man lernen muss beschwerdefrei zu fallen. Dafür gehört eine sorgfältige Fallschule zum Ausbildungsprogramm. Einmal korrekt gelernt, vergisst man sie nie und kann sie in jeder Lage anwenden. Am Boden, auf der Matte, kann es dann mit Haltegriffen, Würgetechniken und Armhebeln weitergehen.
Judo besteht aus dem Übungskampf, Randori genannt, ohne Schiedsrichter, und aus dem Wettkampf, Shiai genannt, mit Schiedsrichtern nach festgelegten Wettkampfregeln.
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